2026-03-01 FlySto zur Startstreckenberechnung herangezogen

Von Lutz Rabing habe ich von https://www.flysto.net/ erfahren. Herzlichen Dank hierfür. Nachdem ich mich etwas damit herumgespielt und einige User-Data-Logs von Dynon hochgeladen hatte, stellte ich fest, dass FlySto auch die Startstrecken automatisch ausrechnet. Ich wollte wissen, welche Unterschiede sich herausstellen, wenn ich meine Ergebnisse mit denen von FlySto vergleiche. Da sprang mir gleich ein Wert ins Auge, der bei FlySto 184 m kürzer war als meiner. Ich habe sofort meine Berechnung angesehen und feststellen müssen, dass mir ein Fehler unterlaufen war. Ich hatte für die Position beim 50 ft Punkt die Zeile mit den Koordinaten verwendet, die 150 ft über der Startbahn liegt. Nachdem ich das korrigiert hatte, stimmten die Werte wieder zusammen. Die maximale Abweichung betrug jetzt 56 m, Der Mittelwert der Abweichungen 18 m kürzer mit FlySto.

Mit der neu gerechneten Strecke bei Flug 98 von 626 m statt 810 m ergab sich eine normierte Startstrecke von 513 m als Mittelwert der Flüge 96 bis einschließlich 101 gegenüber den falschen 533 m

Daraufhin habe ich die normierte Strecke für diese Konfiguration mit allen Werten von FlySto gerechnet und bekam eine Startstrecke von 503 m als Ergebnis für 750 kg, Flaps 10 und RPM 5500. Jetzt sollte ich alle normierten Startstrecken mit FlySto erneut berechnen und vielleicht diese Werte ins Flughandbuch schreiben.

2026-02-18 Antrag auf erneute VVZ (vorläufige Verkehrszulassung für ½ Jahr) gestellt

Per Post habe ich heute den Original-Befund- und Arbeitsbericht von Markus erhalten. Zusammen mit dem Antrag, welcher die Unbedenklichkeitsbescheinigung enthält, dem Versicherungsnachweis und meinem Zwischenbericht, mit dem ich die seit letzter VVZ getätigten technischen Änderungen mitteilte, habe ich heute alles an das LBA, Referat T4 per Post geschickt.

2026-02-15 Bauprüfer Markus Pöschel überprüft den Flieger für die Unbedenklichkeitsbescheinigung

Nachdem mir das LBA mitgeteilt hat, dass das Nachfliegen nicht mehr vor dem 20.02.2026 stattfinden kann, musste ich die erneute Beantragung einer VVZ wieder in Angriff nehmen. Hierfür ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung nötig. Für diese muss eine Überprüfung des Flugzeuges durchgeführt werden, die mit Ausstellung eines Befund- und Arbeitsberichts bescheinigt wird. Dies konnte heute erledigt werden.

2026-02-07 Ladekabel für neues Batterieladegerät eingebaut

Ich habe festgestellt, dass auf der CD mit dem 3. Gutachten, das bereits beim LBA liegt, das Ergebnis der Schallpegelmessung in nicht unterschriebener Form vorliegt und das eigentliche Ergebnis auch nicht enthalten ist. Ich habe die unterschriebene Version einschließlich dem Ergebnis an Herrn Goldschmidt gemailed, verbunden mit der Frage, ob die Zulassung bis 20.02.2026 klappen könnte. Leider bekam ich die Information, dass das Flugzeug auch vom LBA nachgeflogen werden muss und dafür „wärmeres Wetter“ und „längere Tage“ nötig wären und ich doch besser nochmals eine VVZ beantragen sollte. Das hat natürlich „viel Freude“ bereitet und ich habe zuerst mit Bauprüfer Markus einen Termin für den 14.02. arrangiert, damit er nochmals eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen kann. Ich gehe jetzt davon aus, dass wenigstens im Sommer die endgültige Zulassung erfolgen wird.

Mittlerweile habe ich auch das bestellte Batterieladegerät erhalten, das ich bei Böttcher für 95 € plus Versand bestellt hatte. Ich ging davon aus, dass dieses Ladegerät, welches sowohl von EarthX als auch von Rotax als Ladegerät empfohlen wird, nur in USA zu bekommen wäre. Aber da habe ich falsch gedacht. Es ist das Optimate Autobatterie-Ladegerät Lithium TM390 12V, 6A mit Batterietester & Erhaltungsladung. Damit habe ich meine Batterie innerhalb 3 Stunden das 1. Mal auf 14V laden können. Das gute an diesem Ladegerät ist, dass es auch die Möglichkeit bietet, konstant 13,6V Strom bis 8A zu liefern, um das Flugzeug mit Strom versorgen zu können, um zum Beispiel Upates der Avionik installieren zu können, ohne die Batterie auszusaugen.

2026-01-23 LBANr8 Bestätigung der Einhaltung nationaler Forderungen

Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es zur Beantragung der Zulassung des Fliegers doch ein Formular gibt (LBANr09). Es ist so ähnlich wie beim 2. Gutachten. Dies wurde an das Referat T3 geschickt und der Antrag auf vorläufige Verkehrszulassung (VVZ) ans Referat T4. Genauso verhält es sich jetzt mit dem 3. Gutachten, welches an T3 geschickt werden muss und wurde. Der Antrag auf Verkehrszulassung und dem Lärmschutzzeugnis geht dann an T4. Bei diesem Antrag wurde klar, dass auch eine „Bestätigung der Einhaltung nationaler Forderungen“ benötigt wird zusammen mit Fotos der Eintragungszeichen sowie der Bundesflagge, die ich heute gemacht habe.

Wenn ich das Datenblatt erhalte, welches ich bei T3 beantragt habe, kann ich den Antrag auf das Lärmschutzzeugnis (LBANr09) erstellen und schließlich die Verkehrszulassung beantragen. Das geht dann mit LBANr07 mit dem die Ausstellung eines Lufttüchtigkeitszeugnisses und die Eintragung in die Luftfahrzeugrolle beantragt wird. Jetzt brauche ich erst einmal Antwort vom LBA und das Datenblatt. Alle Formulare sind leicht herunterzuladen. Man gibt im Browser einfach nur z.B. LBANr09 ins Suchfeld ein und wählt dann passend aus:

2026-01-19 Antrag auf Verkehrszulassung, Datenblatt und Lärmschutzzeugnis, 3. Gutachten ist da

Schon am Samstag, den 17.01.2026 habe ich von Dominik das 3. Gutachten erhalten. Echte Freude stellte sich ein. Das Durchlesen aller Anhänge hat eher Vergnügen bereitet als dass ich es als Last empfunden hätte. Ich habe dann noch das 1. Blatt des Flughandbuches ausgedruckt und dem Antragsschreiben auf Verkehrszulassung beigelegt. Die Ausstellung eines Datenblattes sowie eines Lärmschutzzeugnisses habe ich ebenfalls mitbeantragt. Heute habe ich es zur Post gebracht. Vielleicht gelingt die Zulassung, bevor am 20. Februar meine VVZ abläuft. Das wäre natürlich toll.

2026-01-15 165. Flug – VP-X Data loaded and new configured

Das Wetter hat heute gepasst. Mit meinem Windows Laptop, dem USB-Netzwerk-Adapter und einem LAN Kabel ausgerüstet, konnte ich die am 10.01.2026 erstellte Konfigurationsdatei in die VP-X laden. Schnell stellte sich heraus, dass das Einschalten der „Current Fault Detection“ bei allen Verbrauchern ein Fehler war. Denn sofort nach dem Laden der Datei erhielt ich diverse Faults angezeigt. Das ging mit den Cabin Lights an, weil diese nicht von der VP-X geschaltet werden, sondern am Sicherungs-Pin J10-7 angeschlossen sind, der „always on“ confguriert ist, damit die Lampen getrennt mit den Schaltern geschaltet werden können. Ist also kein Schalter auf On, so versteht das die VP-X als „durchgebrannte Birne“ und erzeugt die Fault Meldung. Auch andere Verbraucher erzeugten Fehlermeldungen. Diese habe ich dann alle mit dem Konfigurator zurückgestellt auf „No“: ADS-B, Cabin Lights, EMU, Intercom-2, Indicator Lights, XPPDR. Zusätzlich habe ich noch USB-PWR und LEMO-WPR ebenfalls auf „Off“ geschaltet.

Nachdem diese Einstellungen getätigt waren, habe ich doch eine Platzrunde bei schönstem Sonnenschein gedreht. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Flapkonfiguration überschrieben wurde und sich die Flaps nur noch bewegten, wenn ich den Tastschalter gedrückt hielt. Das war für den Flug kein Problem. Nach der Landung habe ich gleich den Konfigurator nochmals geladen und zuerst die Wig-Wag Funktion der LDG-Lights wieder eingeschaltet und anschließend die Flaps reconfiguriert, damit sie per Click auf das nächste Setting fahren und mit einem Click eingefahren werden können. Was ich aber dabei übersehen habe, ist die Konfiguration der Flap Overspeed Warning. Das muss ich nochmals in Angriff nehmen.

026-01-10 Flughandbuch aktualisiert

Heute habe ich das Flughandbuch aktualisiert, indem ich die letzten Änderungen eingepflegt habe. Das war zum einen der Einbau des BAT-Voltmeters. Das betraf das Instrumentenbrett sowie die Schaltplan-Graphik der VP-X, in der der Battery Switch enthalten ist, an den das Voltmeter mit Taster jetzt angeschlossen ist. Zum anderen musste ich die Lichter-Bezeichnungen in der VP-X ändern. Die Taxi Lights waren mit (Halo) für Halogen bezeichnet. Nachdem jetzt sowohl die Taxi als auch die LDG Lights die gleichen LED Lampen sind, habe ich die Bezeichnungen Halo und LED entfernt. Ich habe auch die Stromstärke auf den geringeren Wert angepasst, bei der die Sicherung auslösen soll. Nachdem der Stromverbrauch pro Lampe 1,3 A ist, habe ich alle mit 2 A abgesichert. Nachdem ich der Meinung war, jetzt die Bedeutung der „Current Fault Detection“ besser verstanden zu haben, entschied ich mich, sie nicht nur bei den Lampen, sondern bei allen Verbrauchern einzuschalten. Die erstellte Konfigurationsdatei muss ich jetzt nur noch in die VP-X laden. Aber das verschiebe ich auf einen Tag mit besserem Wetter.

2026-01-08 Li Taxi- u. LDG-Light fertig eingebaut

Die Lampen sind angekommen, sodass ich sie heute einbauen konnte. Zusätzlich habe ich senkrechte Stege eingebaut, weil ich auf der rechten Seite bemerkt habe, dass die Lampen etwas Schwingen konnten. Auch rechts habe ich die Stege jetzt eingebaut. Die Lampen sind jetzt viel stabiler.